Augendruckmessung
Mittels der sogenannten Applanationstonometrie wird der Augeninnendruck gemessen. Ist der Augendruck zu hoch, kann dies langfristig zu einer Schädigung des Sehnervens (grüner Star, Glaukom) führen. Weitere Untersuchungen (OCT, Gesichtsfelduntersuchung) können nötig werden, um herauszufinden, ob bereits ein Schaden am Sehnerv vorliegt.
Astigmatismus
Die sogenannte Stabsichtigkeit ist eine Hornhautverkrümmung, bei welcher das Bild auf der Netzhaut nicht als Punkt, sondern als Linie abgebildet wird. Diese Fehlsichtigkeit kann man mit Hilfe einer Brille oder zum Teil auch einer Kontaktlinse korrigieren.
Akkommodation
Unsere Augenlinse verfügt über die Fähigkeit, sich auf verschiedene Distanzen einzustellen und ermöglicht somit ein scharfes Sehen in verschiedenen Distanzen. Dazu verändert die Augenlinse Ihre Form. Dieses Phänomen wird als Akkommodation bezeichnet. Die Fähigkeit zur Akkomodation in die Nähe geht mit zunehmendem Alter verloren.
Bindehautentzündung
Meistens äussert sich eine Entzündung der Bindehaut durch rote Augen mit Brennen, Jucken, Tränen und eventuell auch Sekretion von Eiter oder schleimigen Absonderungen.
Die Ursachen können unterschiedlicher Natur sein. Grob unterscheidet man Entzündungen hervorgerufen durch Bakterien (bakteriell), durch Viren (viral) oder Allergene (allergisch, z. B. bei Heuschnupfen). Nicht immer sind antibiotische Augentropfen nötig und sinnvoll. Tragen Sie Kontaktlinsen, wird eine Abklärung beim Augenarzt empfohlen.
Blinder Fleck
Ist der entsprechende Bereich im Gesichtsfeld, der mit dem Sehnervenaustritt an der Netzhaut korrespondiert. Am Ort des Sehnervenaustritts sind keine Lichtrezeptoren vorhanden, sodass hier entsprechend im Gesichtsfeld ein «blinder Fleck» entsteht.
Cornea
Die Hornhaut ist der durchsichtige klare Teil im vorderen Bereich des Auges, vor Regenbogenhaut und Pupille.
Dioptrie
Ist die Masseinheit der Brechkraft von optischen Systemen, wie zum Beispiel dem Auge. Sie wird mit dpt abgekürzt.
Emmetropie
Emmetropie ist der Fachausdruck für Normalsichtigkeit. Man sieht ohne Brille in die Ferne und in die Nähe gut.
Farbfehlsichtigkeit
Menschen mit einer Farbenfehlsichtigkeit können bestimmte Farben nicht voneinander unterscheiden oder nehmen Sie gar nicht wahr.
Fundus
Der Augenhintergrund wird in der Fachsprache als Fundus bezeichnet.
Grüner Star (Glaukom)
Der Grüne Star (Glaukom) ist eine Erkrankung des Sehnervens, welche genetisch, aber auch durch zu hohen Augendruck entstehen kann. Es kommt zu einem Verlust von Nervenfasergewebe, was unbehandelt letztlich zur Erblindung führen kann.
Da die Erkrankung schleichend und ohne Schmerzen beginnt, die Sehschärfe lange erhalten bleibt, besteht die Gefahr, dass der Grüne Star erst sehr spät entdeckt wird. Daher werden regelmässige Augenkontrollen einmal pro Jahr ab dem 40. Lebensjahr empfohlen. Gibt es in der Familie oder Verwandtschaft Augenerkrankungen, sollte die Vorsorgeuntersuchung bereits früher stattfinden.
Hyperopie
Die sogenannte Weitsichtigkeit, bei der in die Ferne besser gesehen wird als in die Nähe. Hier ist das Auge im Verhältnis zum normalsichtigen Auge kürzer. Somit liegt der Brennpunkt hinter der Netzhaut. Je nach Ausmass der Fehlsichtigkeit und Alter des Patienten wird eine Korrektur mittels Brille nötig.
Iris
Als Iris wird die Regenbogenhaut im Auge bezeichnet. Je nach Stärke der Pigmentierung ist diese blau, grau, grün oder braun.
Katarakt (Grauer Star)
Seit Geburt vermehren sich die Zellen in der Augenlinse. Diese Zellen werden jedoch nicht abgetragen, sondern bleiben in der Augenlinse erhalten. Dies macht sich bei den meisten Menschen ab dem 65. Lebensjahr bemerkbar. Die Augenlinse wird trüb und muss durch eine künstliche Linse ausgetauscht werden.
Lidrandentzündung
In den Lidern des Ober- und Unterlides befinden sich Drüsen, deren Ausführungsgänge auf den Lidkanten münden. Aus verschiedenen Gründen (Veranlagung, Schminken der Lidkanten, Allgemeine Erkrankungen, wie z.B. Diabetes mellitus oder Hauterkrankungen, z.B. Rosazea) können diese verstopfen und sich entzünden. Dies kann zu einer chronischen Lidrandentzündung mit Jucken, Brennen, roten und trockenen Augen, Schleimabsonderungen im Auge vor allem morgens oder zu einem Gerstenkorn (Urseli, Grittli) führen.
Myopie
Die sogenannte Kurzsichtigkeit, bei der in die Nähe besser gesehen wird als in die Ferne. Hier ist das Auge im Verhältnis zum normalsichtigen Auge länger. Somit liegt der Brennpunkt vor der Netzhaut. Für die Ferne braucht es meist eine Korrektur mittels Brille oder Kontaktlinsen.
Makula
Die Makula, auch gelber Fleck genannt, ist ein Areal in der Mitte der Netzhaut. In der Makula sind am meisten Sehrezeptoren vorhanden, sie ist somit der Bereich des schärfsten Sehens.
Nachtblindheit
Als Nachtblindheit wird umgangssprachlich die Einschränkung der Sehschärfe in der Dämmerung und Dunkelheit bezeichnet. In der Dunkelheit muss sich das Auge erst an die veränderten Lichtverhältnisse anpassen.
Abzugrenzen ist die tatsächliche Nachtblindheit, eine Erkrankung, bei der Menschen in der Dämmerung oder im Dunkeln fast nichts mehr sehen. Bei Tageslicht ist die Sehfähigkeit jedoch vollkommen normal.
Ophthalmologie
Ophthalmologie kommt aus dem Griechischen und heisst Wort wörtlich übersetzt: ‘’Die Lehre des Auges’’. Dies ist der Fachbegriff für Augenheilkunde.
Presbyopie
Auch bekannt als Alterssichtigkeit ist die Presbyopie. Für unsere Augenlinse wird es mit den Jahren schwieriger, sich auf unterschiedliche Distanzen einzustellen. Die Linse verliert im Alter an Elastizität. Deshalb kann das Auge auf Objekte, welche in der Nähe sind, nicht mehr scharfstellen.
Retina
Die Netzhaut befindet sich hinten im Auge und kleidet die «Hinterwand» des Auges aus. Alle Lichtreize, welche auf die Netzhaut treffen, werden über den Sehnerven zum Gehirn weitergeleitet, wo letztlich das Bild entsteht.
Sehnerv
Der Sehnerv sendet die von der Netzhaut aufgenommenen Signale zum Gehirn, wo diese zu einem Bild umgewandelt werden.
Trockene Augen
Ein weit verbreitetes Thema sind die trockenen Augen. Sehr viele Menschen leiden unter den Beschwerden, welche ein trocknes Auge mit sich bringen. Die häufigsten Symptome sind trockenheits- oder Sandkorngefühl, tränenden Augen, empfindliche oder sogar gerötete Augen.
Die Tränenflüssigkeit unseres Auges ist sehr komplex und wird durch verschiedene Drüsen hergestellt. Funktioniert eine dieser Drüsen nicht richtig, kann der Tränenfilm verdunsten oder wird in zu geringen Mengen hergestellt. Auch diverse Medikamente oder das Rauchen kann zu trockenen Augen führen. Durch die richtigen Tränenersatzmittel in Form von Augentropfen oder durch einfache Lidrandhygiene können die Beschwerden gelindert werden.
UV-Strahlung
Für das Auge nicht sichtbar, aber spürbar. Denn auch die Augen können unter dem Einfluss des UV-Lichtes Schaden nehmen. Neben einer akuten Verletzung der Binde- und Hornhaut können auch langfristige Schäden, wie zum Beispiel ein Voranschreiten der altersbedingten Makuladegeneration oder des grauen Stars, auftreten. Daher sollten nicht nur die Haut, sondern auch die Augen geschützt werden.
Visus
Die Sehschärfe wird in der Fachsprache als Visus bezeichnet. Den Begriff finden Sie unter anderem auch auf Brillenrezepten.
Wässrige Augen
Meistens liegt eine Oberflächenstörung der Augen vor, bei der der lipidhaltige und vor Verdunstung schützende Teil des Tränenfilms nicht ausreichend vorhanden ist. Zum Ausgleich des ungenügenden Tränenfilms wird die Produktion des wässrigen Anteils der Tränenflüssigkeit erhöht. Dies führt zu Augentränen.
Xanthelasmen
Hierbei handelt es sich um gutartige, gelbliche, scharf begrenzte Flecken in der Haut im Bereich der Augen. Diese sind bedingt durch Fetteinlagerungen und können mit einer Fettstoffwechselstörung assoziiert sein.
Zylinder
Die Abkürzung von Zylinder ist cyl. Sie finden diese Abkürzung auf Brillenrezepten.
Doch was bedeutet der Zylinder? Der Zylinder entspricht der Korrektur des Astigmatismus und wird in der Masseinheit Dioptrien angegeben.
Augenarztpraxis
Dr. med. Kristin Weisshuhn
Fachärztin FMH/FEBO für Augenheilkunde
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